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Kinderwunschtherapie und Corona-Impfung

Da derzeit keine Informationen über den Einfluss einer COVID-19 Impfung auf Eizellen, Spermien, Implantation und frühe Schwangerschaftsphasen vorliegen sowie um genügend Zeit für eine Antikörperentwicklung zu gewährleisten, sollte eventuell eine behandlungsfreie Zeit von 6-8 Wochen zwischen einer ersten Impfung und Maßnahmen der assistierten Reproduktion liegen. Die ESHRE empfiehlt aber, eine Kinderwunschbehandlung nicht generell von der Verfügbarkeit der COVID-19 Impfstoffe abhängig zu machen. Ob eine Impfung bei Schwangeren erfolgen soll, ist im Einzelfall und in Abhängigkeit von eventuellen Grunderkrankungen und Gefährdungen mit dem Arzt zu entscheiden. Ob Patienten geimpft werden sollen, die bereits eine COVID-19 Infektion durchgemacht haben, kann zurzeit nicht abschließend entschieden werden, da valide Daten fehlen. Zurzeit gibt es keine Informationen über die Sicherheit einzelner Impfstofftypen während einer Kinderwunschbehandlung oder Schwangerschaft. Daher kann keine Empfehlung zur Bevorzugung eines bestimmten Impfstofftyps gegeben werden. Die ESHRE empfiehlt, Schwangerschaftsverläufe bei Kinderwunschpatientinnen längerfristig zu überwachen, um Unterschiede zwischen geimpften und nicht geimpften Patienten beurteilen zu können.

Die Stellungnahme der ESHRE im Wortlaut